Wird das neue Battle.net ein Social Network ?
10. September 2008, 9:39 UhrWeil neue Informationen zum kommenden Hack’n’Slay Spektakel mittlerweile so selten geworden sind , könnte man auf den Gedanken kommen, dass bei Blizzard entweder die wartenden Diablo-Fans vergessen oder eine Nachrichtensperre bis zur BlizzCon erteilt wurde. Das Interview von Crispy Gamer mit Blizzards Co-Gründer Frank Pearce und PR-Beauftragten Bob Colayco über StarCraft 2 , fielen aber dennoch ein paar Aussagen zum neuen Battle.net, die wir Euch nicht vorenthalten werden.
Some of the ambitious goals that we have in terms of the online experience and Battle.Net — bringing that to the next level, and contemplating the things that are going on in social networks and other online gaming services like Xbox Live — I think that’s where we’re going to have some of the biggest challenges.
Interpretiert man ein wenig, so hat man sich bei Blizzard anscheinend sogenannte „social networks“ , unter die beispielsweise das StudiVZ und andere Spiele-Netzwerke , wie Xbox Live oder Steam fallen, genau angesehen. Da sich die Herren aber wieder sehr bedeckt gehalten und eigentlich nichts wirklich handfestes gesagt haben, können wir weiterhin nur mutmaßen, was das am Ende für das Battle.net bedeuten wird.
Fest steht jedoch, dass für Starcraft 2, eine DirectX 10 Unterstützung vorhanden sein wird , sowie warscheinlich auch für Diablo 3. Für richtige Informationen zum neuen Multiplayer-Portal werden wir aber wohl weiterhin auf die BlizzCon warten müssen. Dennoch hoffen wir, dass unsere Vermutung hinsichtlich der Nachrichtenebbe sich nicht als wirklich wahr erweisen wird. Es wäre schade, für einen so langen Zeitraum keine neuen Informationen zu bekommen.
Diablo 3 statische Außenlevel
6. September 2008, 19:28 UhrSo gut wie täglich wird auf irgendwelchen Internetseiten, die auch nur entfernt mit Computerspielen zu tun haben, ein neues Interview mit Blizzards Jay Wilson , seines Zeichens Außendienstmitarbeiter und im Nebenberuf Lead-Designer , veröffentlicht. So erschien ein kurzer Artikel auf der Portalseite von Crispy Gamer, in dem natürlich auch die mittlerweile totgeredeten Themen Grafikstil und Battle.net 2.0 vorkommen. Daneben wurden aber auch ein paar Dinge zu zufallsgenerierten Inhalten klargestellt, die wir Euch natürlich nicht vorenthalten werden.
Nun steht 100%ig fest, dass die Außenlevels statisch sein werden . Zumindest zum größten Teil. So besteht wohl an einigen Stellen die Möglichkeit, Passagen aus einem Gebiet herauszuschneiden, um darin zufällige Ereignisse oder ähnliches zu platzieren. Statisch ist dabei allerdings auch nur das Aussehen der Landschaft und nicht die darin platzierten Gegner, Items und Mini-Bosse , was wohl der neue Name für Champions ist. Auch die Dungeons werden weiterhin komplett zufallsgeneriert bleiben.
Bashiok - über Skovos und Effizienz
6. September 2008, 6:57 UhrDie Vermutungen lagen nahe, dass es sich bei dem neu vorgestellten Artwork, das eine malerische Insel samt Hafen, der dazugehörigen Stadt und Bauten im griechischen Stil zeigt, um eine Abbildung von Skovos handelt, die Heimat der Askari, aus deren Reihen sowohl der Rogue aus Diablo 1, als auch die Amazone aus Diablo 2 stammen.
In einem Forenpost, im offiziellen Diablo 3 Forum bestätigte Community Manager Bashiok dies nun. Wer sich allerdings bereits insgeheim darauf gefreut hatte, an diesem pittoresken Ort einmal auf Monsterhatz zu gehen, dem dürfte es wenig zusagen, dass Bashiok im selben Atemzug erwähnt :
“It isn’t a location that you’ll visit in Diablo III”
Für extrem aufmerksame Diablofans dürfte diese Information jedoch weniger überraschend sein, da Diablo 3 Lead World Designer Leonard Boyarsky bereits während des WWI Panels “Geschichte und Gestaltung” Skovos als Beispiel für Orte angab, die in Diablo 3 nicht von Charakteren besucht werden können.
Sowohl Bashiok als auch Boyarsky geben als Grund für die Visualisierung solcher Orte an, dass man den potentiellen Spielern zeigen wolle, wie groß, komplex und abwechslungsreich die Welt und die Geschichte Sanktuarios, von der man bislang nur einen kleinen Teil kannte, in Wirklichkeit ist.
“As we’re working to create Diablo III we’re also working to create a more visually complete Sanctuary.”
In einem anderen Thread geht Bashiok auf die Problematik ein, dass Diablo 2 mehr und mehr zu einer Art “Effizienzwettkampf” verkommen sei, in dem es nur noch darum ginge, so schnell wie möglich von Punkt A zu Punkt B zu gelangen, den Loot abzustauben und das Ganze zu wiederholen. Dies sei in hohem Maße der Spielerfahrung abträglich, weil so ein Großteil der Spieltiefe verloren ginge.
Doch ganz realistisch schätzt Bashiok ein, dass, egal wie die Änderungen in Diablo 3 auch ausfallen mögen, es immer Leute geben wird, die versucht sind, ein Maximum an Effizienz zu erzielen.
Man versuche aber, so gut wie möglich den Spieler zu ermutigen, das Spiel als Ganzes zu erleben.
“…but as a goal we want to encourage players to experience the game as a whole or at least to a larger degree than an end-game that devolves in to just killing a single boss over and over.”
Designprozess von Diablo 3 - Interview mit Jay Wilson
5. September 2008, 1:47 UhrHier haben wir eine Zusammenfassung über diverse Interviews von Jay Wilson, welche in Leipzig auf der GamesConvention gegeben wurden.
Bei Blizzard hat man -so hat es den Anschein- wohl zu Beginn des Designprozesses versucht, die Kernelemente aus Diablo 2 herauszufiltern, die das Spiel so erfolgreich machten. Insgesamt sind sie dabei auf sieben Merkmale gestoßen, zu denen unter anderem die isometrische Kameraperspektive, die einfache Steuerung, die hohe Wiederspielbarkeit durch zufallsgenerierte Inhalte und das Item-System gehören. Sämtliche späteren Entscheidungen wurden erst getroffen, nachdem ihre Auswirkungen auf diese Kernelemente klar waren.
All of these things—there are about seven things we identified that are really, really important. And a lot of those, for us, don’t matter that much at all. They’re much more malleable. That was one of the things that we, us working on the project, had those core competencies that we can always look back and say, whenever we wanted to make a decision, was it part of one of these? And if it wasn’t, throw it out.
Auf den Designprozess der Spielcharaktere angesprochen erklärte Wilson, dass man vor allem große Unterschiede zwischen den Klassen im Spiel erreichen möchte.
Schon allein wenn der Name fällt, soll dem Spieler klar sein, was die Figur ist und was man mit ihr anstellen kann. Abschließend wurde Wilson noch auf das Sound-Design angesprochen und ob man denn die alten Effekte, die wahrscheinlich jedem Diablo-Spieler in Fleisch und Blut übergegangen sind, wiederverwendet werden. Schön zu hören ist, dass der selbe Mitarbeiter, der schon bei Diablo 2 für diese Aufgabe zuständig war, auch an Diablo 3 arbeitet. Insgesamt wird man höchstwarscheinlich die gleichen Sounds beibehalten, allerdings in verbesserter Tonqualität.
Neues von der GC und der PAX zu Diablo 3
3. September 2008, 10:32 UhrSelbst zwei Wochen nach der Games Convention in Leipzig trudelt noch immer der ein oder andere Nachzügler ein. Wie z.B. auf der Penny Arcade Expo (PAX), die am letzten Wochenende in Seattle stattfand, gab es ein paar Infos zum kommenden Hack’n’Slay Spektakel zu erblicken. Den Anfang macht ein Video-Interview , welches ein Kollege von Gamereactor auf der GC08 mit, wer hätte es gedacht, dem mittlerweile sicherlich von Halsschmerzen geplagten, Jay Wilson führen durfte.
In dem Interview ging es darum, dass man die Kernelemente aus den vorigen Spielen – wie die Kämpfe, das Itemsystem und den kooperativen Modus – bewahren will und nach Möglichkeit an vielen Stellen verbessern möchte. Wilson erklärte darüber hinaus, dass die Entwicklung des Einzelspielermodus sehr eng mit der des kooperativen Multiplayers verbunden sei. So sollen sämtliche Skills in beiden Modi sinnvoll und nützlich sein. Über die Trennung von PvP und Coop sagte er, dass man die User, die unbedingt mit anderen kämpfen wollen, von den Usern, die lieber kooperativ spielen wollen, trennen wird. Die erneuten Erklärungen zur Grafikkontroverse, kann wahrscheinlich niemand mehr hören, weil sie so schon an vielen anderen Stellen gefallen sind.
Auch die kurze Zusammenfassung des Besuches der PAX von Skewed & Reviewed, ist leider nicht sehr ergiebig. Einzig der Punkt „Traps“, oder „Fallen“ enthält ein Paar bisher unbekannte Infos. So ist es wohl sicher, dass sich die Spieler auf einige Dinge dieser Art gefasst machen dürfen. Allerdings will man das Spiel nicht allzu schwer gestalten. Interessant ist jedoch, dass man anscheinend in Dungeons und der Außenwelt unterschiedliche Strategien anwenden muss.
Neue Battle.net 2.0 Features
2. September 2008, 15:03 UhrDer Release von StarCraft 2 rückt näher und damit auch das geplante "Update" des Battle.net. Nur gibt es von offiziellen Sprechern noch kaum News, wie dieses Battle.net 2.0 im Detail aussehen soll. Ab und zu lässt ein Mitarbeiter von Blizzard aber das eine oder andere neue Feature durchblicken. Auf diii.net hat man sich nun die Arbeit gemacht, so ziemlich alle schon bekannten Informationen aus Interviews, in einem großen Artikel zusammenzutragen.
Kurz gesagt wird das neue Battle.net größer, schöner, sicherer, reicher an Funktionen zur Spielerstellung und einfacher zu bedienen. Insbesondere legt man bei Blizzard wohl viel Wert auf komfortablere Möglichkeiten Mitspieler zu finden – seien es nun Freunde oder andere, zufällig ausgewählte User aus der ganzen Welt – und einen umfassenden Schutz vor Cheats und Hacks .
Durch die, mit eigenen Charakteren, Bildern und Statistiken, persönlicher gestalteten Accounts, soll ein gewisses Verantwortungsgefühl in den Spielern geweckt werden.
Mögliche neue und vor allem handfeste Informationen, können wir aber höchstwarscheinlich zur BlizzCon im Oktober erwarten. Den kompletten Artikel könnt Ihr, in englischer Sprache, auf diii.net finden. Abschließend bleibt nur noch die Frage: Welche neuen Kniffe erhofft Ihr Euch vom Battle.net 2.0?
Das Interview mit Jay Wilson von Ten Ton Hammer
2. September 2008, 13:21 UhrAuf der Games Convention in Leipzig sprach Garrett Fuller von Ten Ton Hammer, kurz mit dem Leaddesigner von Diablo 3 recht allgemein über das Spiel sowie über Designtechnische Sachen dahinter. Neue Informationen sind wie so oft auch nicht herausgekommen, da sich Blizzard das nächste Highlight anscheinend für die BlizzCon am 10. und 11. Oktober in Anaheim aufbewahrt.
Wilson erläuterte, dass man bei Diablo 3 das Feeling der alten Spiele wieder aufnehmen möchte. Alles in Allem soll sich der Spieler besser in die Story integrieren können.
Desweiteren würde über den Hexendoktor gesagt, dass die Figur nicht der „gewöhnliche“ Minion-Master sein soll, der seine beschworenen Kreaturen für sich kämpfen lässt, sondern selber den meißten Schaden austeilen soll.
Er gab außerdem preis, dass man auf Einstellungsmöglichkeiten bei der Charaktererstellung verzichten wird, da mehr Individualität der Spielfiguren über die Ausrüstung und das überarbeitete Skillsystem erreicht würde. Weiterhin soll das kommende Battle.net , nach seiner Aussage, die bisher beste und unkomplizierteste online Spielerfahrung werden. [Hier] könnt ihr euch das gesamte Interview ansehen.
StarCraft 2 angekündigt - Diablo 3 Release früher als angenommen ?
2. September 2008, 8:46 UhrBlizzard wird Diablo 3 erst nach Erscheinen des WoW-AddOns Wrath of the Lich-King und von StarCraft 2 auf den Markt bringen. Davon gehen im Moment die meisten Fans aus, in einem Interview von TVG jedoch mit dem Co-Gründer von Blizzard, Frank Pearce , und PR-Mann Bob Colayco ist zu lesen, dass sie mit dieser Annahme gar nicht so falsch liegen. So sagten sie, dass StarCraft 2 weiter in der Entwicklung als Diablo 3 sei und man daher ein früheres Erscheinen des Strategietitels erwarte.
TVG: A lot of people were rumouring that Diablo III could hit in 2011 or 2012…
Colayco: Personally I hope that it’s sooner.TVG: But StarCraft II would be released before that, wouldn’t it?
Pearce: I wouldn’t assume anything. Certainly, that’s our hope - StarCraft II is ahead of Diablo III in the development cycle.
Nun hat Activision , der neue Partner von Blizzard , während der Activate Asia Pacific Conference , den Release-Zeitraum von StarCraft 2 von „When it’s done“ auf das Jahr 2009 eingegrenzt. Nimmt man also an, dass die Release-Pläne der beiden Blizzard-Hauptgut auch nur ein wenig miteinander verknüpft sind, ist es schon mal schön zu hören, dass für StarCraft 2 keine Pläne mehr für das Jahr 2010 bestehen und das Feld somit für Diablo 3 frei ist. Wenn jetzt noch die Entwickler allesamt in den Blizzard-Gebäuden eingeschlossen werden und rund um die Uhr, ein ganzes Jahr durcharbeiten, sollte einem Release am 02.01.2010 nichts mehr im Wege stehen.
Bashiok über beschworene Kreaturen in Diablo 3
29. August 2008, 13:37 UhrScheinbar ist Communitymanager Bashiok der Meinung, er hätte, nach den paar Tagen „Urlaub“ auf der Games Convention, einiges in den offiziellen Foren nachzuholen und hat Fragen, die von Usern gestellt wurden beantwortet. So gab es dort den Vorschlag die Kontrollmöglichkeiten der beschworenen Kreaturen, auch Minions genannt, um ein paar zusätzlichen Optionen zu erweitern, um diese strategischer einsetzen zu können. Eigentlich eine gute Idee, sollte man meinen, aber Bashiok erklärte , warum sie nicht ins Spiel passen würde.
Problematisch sei vor allem, dass die Steuerung durch eine zusätzliche, aktive Kontrolle der Minions deutlich komplizierter wird. Ferner erwecken diese zusätzlichen Möglichkeiten den Anschein, dass man seine Tierchen schützen muss, und sie nicht nur das Kanonenfutter in einem Dauergemetzel wären, was sie eigentlich sein sollen.
Lets say you have four mongrels out, fighting a group of monsters, and a stronger enemy flanks you. You can summon a new mongrel (or make an old one explode first) which would then take on tanking duty for the stronger enemy that was closing in.
Anhand dieses Beispiels erklärte Bashiok dann aber, dass auch die geplante simple Steuerung taktische Überlegungen nicht unter den Tisch fallen lässt. Abschließend meinte er noch, dass es wohl interessanter ist, intelligent agierende Minions zu haben und selbst aktiv ins Geschehen eingreifen zu können, als nur passiv an der Seite herumzustehen und Befehle zu geben.
Diablo III warscheinlich ohne LAN Modus
27. August 2008, 9:40 UhrIn der letzten Zeit gab es eine Äußerung über Jay Wilsons letztes Interview . Scheinbar wird der nächste Ableger der Diablo-Serie als erster Teil ohne einen LAN-Modus entstehen, über den man sonst auch offline mit ein paar Freunden auf die Jagd gehen konnte. Der Fokus läge, laut Wilson, klar auf dem Battle.net und man habe nicht vor LAN-Spiele zu unterstützen.
Das würde natürlich einige Auswirkungen auf die Mehrspielergewohnheiten einiger Diablo-Fans haben, die sich immer noch gerne mit ein paar Freunden treffen, um einen netten Abend damit zu verbringen, den Schergen Diablos die Hölle heiß zu machen. Auch ist es für viele, die nicht in den Genuss einer Breitbandverbindung mit Flatrate kommen können, die einzige Möglichkeit im Multiplayer zu spielen.
Wir haben im Moment keine Intentionen, um LAN-Spiele zu unterstützen, wir konzentrieren uns voll auf das Battle.net, denn dort hat man nicht nur die Möglichkeit, schnell Kontakt zu anderen Spielern aufzunehmen, sondern auch zur Blizzard Community und damit auch zur Unterstützung, die wie in die Community leisten.
Der gewöhnliche Offline-Singleplayer sei aber weiterhin geplant, wobei man sich allerdings dazu entschieden hätte, das Menü derart umzugestalten, dass die Spieler dazu ermutigt werden sollen, gleich im Battle.net anzufangen. Wilson äußerte sich aber nicht dazu, wie diese Änderungen am Ende aussehen werden.







